Letzte Woche meldete sich Comix bei mir, dass die K-ON!-DVD Vol. 1 mit Schuber eingetrudelt ist – einige Wochen vor dem offiziellen Verkaufsstart O_O. Ich gehörte zwar zu den etwas lauteren Nörglern, da uns ja keine Blu-ray hierzulande gegönnt wird, aber ich war schon gespannt, wie Kazé diese Serie umsetzen wird. Zudem nöle ich ja auch gerne, dass hierzulande zu wenige interessante Serien lizenziert werden und da muss man ja eine Kyoto Animation Serie schon unterstützen, wenn so etwas hier erscheint.

Irgendwie hatte ich keine Lust einen simplen DVD-Review zu schreiben, da ich auch so selten PAL-Anime-DVDs in den Händen halte, so dass ich mich da eh nicht als sonderlich erfahren bezeichnen würde, aber die US-Blu-ray lag hier ja rum und da Bandai ja einige “Fehler” gemacht hat, dachte ich mir mal, die beiden ungleichen Gegner mal zum Duell antreten zu lassen.

Das Drumherum

USA:

Deutschland:

Man merkt, dass bei Bandai die Zeiten der wunderschönen und aufwendigen Artboxen vorbei ist, denn zu K-ON! gibt es (noch?) keine. Zwar ist die Serie in den USA eine der wenigen, die in Einzel-Volumes erscheint, aber von der Ausstattung her, spart man trotzdem. Während die Vorderseite der US-BD recht simpel gemacht ist, ist die Rückseite etwas aufwendiger. Bei Kazé’s DVD ist andersherum. Insgesamt finde ich das Design bei Bandai etwas kreativer, auch wenn ich es einfach lächerlich finde, interaktive Menüs als Features zu verkaufen^^. Die dt. DVD bietet natürlich das obligatorische Wendecover, was hier besonders wichtig sein könnte, denn mach einer hat wohl weniger Probleme damit, ein paar vollbusige Weibchen samt FSK16 auf dem Titel zu haben, als ein paar Moé-Mädels mit FSK 0^^. Ich hätte es ja bevorzugt, man hätte ein alternatives Cover verwendet (es gibt ja in Japan noch genug), aber da laufen ja auch wieder einige Sturm…

Aber Kazé hat ja in dieser Rubrik noch ein Ass im Ärmel, nämlich eine Artbox (aka Sammelschuber), die man für einen Aufpreis dazu kriegt, damit die 4 DVDs sich hübsch im Verbund im Regal präsentieren können. Und die gefällt mir wirklich sehr gut: Sie ist stabil und macht optisch was her. Die Grafikelemente wurden zudem mit Lack überdruckt, was sie etwas hervorstechen lässt. Dadurch gewinnt hier klar Kazé:

Bandai (USA) vs. Kazé (Deutschland) 0:1

P.S. Der DVD-Aufdruck ist einfach großartig!

Hintendrauf

USA:

When Yui Hirasawa enters high school, she wants to join a club but can’t decide which one is right for her.  Fortunately, the Light Music Club is desperate to find another member or they’ll be disbanded!  So, with the enticement of delicious snacks and assurance that no musical experience is necessary, Yui joins the Light Music Club.  She becomes the guitarist in this all-girl high school rock band with Mio Akiyama on bass, Tsumugi Kotobuki on keyboard and Ritsu Tainaka on drums. Together, they’re going to rock the school and someday make it to the Budokan!

Now, if only they can put down the snacks just long enough to practice…

Deutschland:

Keks, Spaß & Rock ’n Roll

Als Tagträumerin Yui endlich an die Oberschule kommt, nimmt sie sich ganz fest vor, endlich mal den Hintern hochzukriegen und einem Schulklub beizutreten. Nur welchem? Glücklicherweise sucht die Schulband händeringend nach einer Gitarristin. Das könnte für Yui der Beginn einer wunderbaren Freundschaft und einer tollen Musikerkarriere werden! Blöderweise hat sie aber nicht den blassesten Schimmer vom Gitarrenspielen und null Bühnenerfahrung. Außerdem lässt sie sich sehr leicht ablenken und sobald sie etwas Neues lernt, vergisst sie etwas anderes. Das wird ein harter Brocken für die anderen Bandmitglieder …
Zuckersüß, melodiös und absolut kultig. Ein geballter Schlag Sahne- das Leben ist hart genug!

Puh, jetzt fange ich mit dem Erbsenzählen an, denn eigentlich finde ich beide Texte ganz in Ordnung, wobei ich den amerikanischen etwas gelungener finde, da er mehr zur “Handlung” erzählt und die anderen Charaktere auch erwähnt. Vor allem passt der letzte Satz dort wirklich perfekt. Immerhin hat man von der Erwähnung von ADS bei der dt. DVD mittlerweile abgesehen, was ja zuvor in den ersten Promotexten noch auftauchte. Vielleicht half da ja das kritische Fan-Echo…

Bandai (USA) vs. Kazé (Deutschland) 1:1

Das Anbei

USA:

Deutschland:

Wenn man oft aus dem preislich attraktiven Ausland importiert oder einfach nur einen Blick in die Hüllen aktueller Hollywood-Scheiben wirft, kennt man das gar nicht mehr: Das Booklet!

Bandai denkt an die Wälder (das Argument brachte die Spieleindustrie ja mal^^;), aber Kazé liefert immer noch was Handfestes, nämlich 2 Seiten, die sich um Yui drehen + 2 Seiten drumherum. Der Schreibstil passt ziemlich gut zu K-ON! und den dt. Fans wird auch die wichtige Info gegeben, wann man denn Yui’s Geburtstag zu feiern hat^^.

Bandai (USA) vs. Kazé (Deutschland) 1:2

Vor dem Hauptprogramm

USA:

Deutschland:

Musik gibt’s bei beiden, aber wohl auch technisch bedingt, gewinnt hier für mich klar die Blu-ray. Denn Kazé’s Kapiteleinteliungen zähle ich auch mal zu diesem Punkt dazu und ich finde es am praktischsten, wenn Kapitel sich am Anfang, OP, direkt nach dem OP, Mittelteil, ED, Preview befinden (wie Bandai das auch macht). Kazé macht das so: Anfang. direkt nach dem OP, Mittelteil, ED. Zwar überspringe ich bei K-ON! eher selten OP/ED, weil ich beide sehr mag, aber die Funktionalität finde ich schon praktisch. Die Credits wurden bei Kazé in den Folgen nicht übersetzt, deswegen lassen sie sich im Menü betrachten.

Bandai (USA) vs. Kazé (Deutschland) 2:2

Für’s Auge

Die Screenshots wurden mit DGIndexNV gemacht und als Lossless abgespeichert. Die DVD-Screenshots sind verzogen, da 16:9 im anamorphen Format keine quadratischen Pixel hat und somit in Screenshot-Form immer gestreckt wirkt.

Da manch einer ja besser vergleichen kann, wenn die Bilder die gleiche Größe haben, habe ich einige hochskaliert:

Blu-ray / DVD bilinear

Blu-ray / DVD bilinear

Blu-ray / DVD bicubic / DVD bilinear

Bikubisches Hochskalieren sah meiner Meinung nach etwas zu sauber aus, denn sowohl meine PS3 als auch mein Blu-ray Player sehen eher nach bilinear aus…

Allerdings machen Player das wohl etwas anders, vermute ich mal, aber ich habe keine Ahnung, wie man das simulieren soll.

K-ON! wurde in HD produziert und man muss blind sein, um nicht zu erkennen, dass das Blu-ray-Bild schärfer ist und mehr Details liefert. Die erste Staffel bietet dabei noch etwas weniger für’s Auge als die 2. Staffel, bei der sichtbar das Budget höher war, aber K-ON! schwimmt bei der Zeichenqualität schon sehr weit oben im Vergleich zu anderen TV-Anime.

Die Blu-ray verwendet mit 17684 kbps bei der Bitrate nicht gerade viel und vielleicht hätte etwas mehr dabei geholfen, ein teilweise leichtes Pixelrauschen zu entfernen, aber man muss recht genau hinschauen, um es zu sehen. Auch die Verläufe sind teilweise etwas stufig, was ja ein gängiges Problem bei Anime auf Blu-ray ist, und vielleicht auch schon aus dem Master stammt. Die DVD von Kazé produziert ein ganz gutes PAL-Bild und sieht farblich nahezu identisch aus. Mehr lässt sich aus PAL wohl nicht rausholen und Bildfehler oder offensichtliche Artefakte habe ich nicht gesehen. Wenn man genauer hinschaut, sieht man natürlich etwas Pixelrauschen, aber das sollte man bei DVDs eh nicht machen. Ich habe die DVD von etwas weiter weg betrachtet und war ganz zufrieden mit dem Bild. Wer also mit DVD zurecht kommt, wird wohl nix falsch machen. Trotzdem gewinnt hier die Blu-ray natürlich.

Bandai (USA) vs. Kazé (Deutschland) 3:2

Für die Ohren

Jetzt kommen wir mal zu überraschenden Parallelen, denn Bandai hat aus irgendwelchen Gründen keine verlustfreien Tonspuren verwendet, sondern Dolby Digital AC3 2.0 in 192 kbps, wo Kazé natürlich ohne Probleme mitziehen kann. Ich habe nur die jap. Tonspur bei der Blu-ray und nur die dt. Tonspur bei der DVD gehört, konnte aber dort keine Probleme feststellen. Jetzt könnte man, sagen, dass es hier nun einen Gleichstand geben geben kann, aber Kazé macht doch etwas klar besser: Aus irgendwelchen Gründen wurde das instrumentale Stück, dass Mugi, Ritsu und Mio am Ende der 1. Folge für Yui spielen in beiden Tonspuren der Blu-ray ausgetauscht. Im Original erklingt dort “Tsubasa wo kudasai” (hört man z.B. auch gegen Ende von Evangelion 2.22), die Amerikaner bieten dort “Love me tender”. Bei Kazé wurde dagegen nichts getauscht. Klarer Punkt also für die DVD.

Bandai (USA) vs. Kazé (Deutschland) 3:3

P.S. Jetzt kommen wir aber noch mal kurz zu einem Kuriosum, denn in den Credits der dt. DVD wird als Insert Song “Love me tender” gelistet:

Im japanischen OP steht aber klar “Tsubasa wo kudasai”…wobei auf der amerikanischen Blu-ray der Insert Song in den übersetzten Credits in der Folge gar nicht auftaucht – oder ich habe ihn übersehen…

Die Info würde zur amerikanischen Veröffentlichung passen, aber bei der dt. ist das doch irgendwie falsch, glaube ich…

Das Neugesprochene

USA:

Stephanie Sheh as Yui Hirasawa
Cassandra Lee as Ritsu Tainaka
Christine Marie Cabanos as Azusa Nakano
Cristina Vee as Mio Akiyama
Karen Strassman as Sawako Yamanaka
Laura Bailey as Nodoka Manabe
Michelle Ann Dunphy as Jun Suzuki
Shelby Lindley as Tsumugi Kotobuki

Deutschland:

Anita Hopt as Mio
Jennifer Weiss as Ritsu
Julia Meynen as Yui
Kristina Tietz as Azusa
Marianne Graffam as Tsumugi
Antje von der Ahe as Sawako
Shalin Rogall as Nodoka
Tabea Börner as Ui

Von ANN

Ich gebe mal zu, ich habe in den amerikanischen Dub nur kurz reingehört und die Serie mir dann wieder mit englischen Untertiteln angeschaut, da ich eh immer das Original bevorzuge, aber ich bekam den Eindruck, dass es sich einen der US-Dubs handelt, die ich etwas anhörbarer fand. Allerdings klangen die Mädchen mir bis auf Yui etwas zu ähnlich und man hat leider teilweise auch etwas zu frei übersetzt (aus “Moe Moe Kyun!” wurde “The Power of cute compels you”). Etwas fragwürdig finde ich auch, dass im Dub und bei den Subs Summen von Yen in $ umgerechnet wurden, das finde ich etwas unnötig.

Bei der dt. Variante hat sich mein Ersteindruck bestätigt, so dass ich mir sogar alle 4 Folgen auf deutsch angeschaut habe: Yui passt wirklich sehr gut, Ritsu’s Stimme kommt gleich dahinter und Mugi gefällt mir auch noch ganz gut (die japanische Stimme ist auch nicht gerade sehr auffällig). Nur Mio kann mich nicht recht begeistern, da finde ich die japanische Variante immer noch viel überzeugender. Der Rest der Charaktere passt auch recht gut, wobei diese auch noch nicht viele Szenen hatten. Nur von Ui könnte ich noch sagen, dass mir noch das gewisse Etwas fehlt. Sehr passend finde ich, dass auch “Moe Moe Kyun!” es in den dt. Dub geschafft hat (wobei der Ausspruch davor aus irgendwelchen Gründen zu “Wirklich nicht” wurde, wenn ich das richtig verstanden habe. In der US-Version ist es “Sparkling” und in Random Fansub B war es “How cute!” – komisch, komisch.

Bei K-ON! passt es meiner Meinung nach wirklich gut, dass alle Suffixe und Verniedlungsformen der Namen es in den Dub geschafft haben, da sie viel über das Verhältnis der Charaktere untereinander aussagen. Ansonsten fiel mir noch auf, dass man aus “Neet” “Looser” gemacht hat (die Untertitel zeigen “Neet”) und die Sache mit der “leichten Musik” klingt irgendwie komisch, aber mir fällt auch keine bessere Übersetzung ein. Die Übersetzung versucht oft etwas umgangssprachlicher zu sein, was meistens ganz gut gelingt, wobei ich noch am überlegen bin, ob z.B. Mio und Mugi fragen würden “Auf was stehst Du?”. Ich hatte immer den Eindruck, als würden sich die beiden etwas “gewählter” ausdrücken. Zu Ritsu passt das allerdings meistens perfekt.

Der dt. Dub von K-ON! hat mich wirklich positiv überrascht, und ich finde ihn klar besser als die amerikanische Variante, deswegen gewinnt hier Kazé. die japanische Variante bevorzuge ich allerdings immer noch, da mir dort vor allem Mio besser gefällt, aber wenn man das Original nicht kennt, wird einem das wohl nicht auffallen.

Bandai (USA) vs. Kazé (Deutschland) 3:4

Für’s Verständnis

USA:

Deutschland:

On-Screen-Texte werden bei beiden Scheiben auch im Dub als Untertitel eingeblendet und während die US-Blu-ray die Liedtexte des OPs/EDsin Romanji (oben) und englisch (unten) einblenden, wechseln sich die Romaji und die dt. Übersetzungen mit jeder Folge ab. Die englischen Wörter werden übrigens in der dt. Übersetzung englisch gelassen.

Die Untertitel auf der amerikanischen Blu-ray enthalten auch alle Suffixe, aber da die dt. etwas wörtlicher sind, gewinnen sie. Bei der Schriftfarbe sind sich beide Scheiben interessanterweise komplett einig. Ich muss allerdings bemerken, dass ich nur wenige Szenen auf der dt. DVD mit Untertiteln gesehen habe, aber ich sah da keine Probleme.

Bandai (USA) vs. Kazé (Deutschland) 3:5

Der Bonus

USA:

Deutschland:

Trailer für andere Serien zähle ich mal nicht, also glänzt hier nur das Interview mit Stephanie Sheh (Yui), das ich ganz interessant fand auf der amerikanischen Scheibe, also Punkt für Bandai!

Bandai (USA) vs. Kazé (Deutschland) 4:5

P.S. Die kurzen Bonus-Gag-Episoden Ura-ON! sind auf beiden Scheiben nicht enthalten. Kazé hat diese nicht lizenziert. Ob diese vielleicht bei den Bandai Blu-rays später enthalten sein werden, weiß ich nicht. Wenig überraschend ist, dass auch die Audiokommentare der jap. DVDs/BDs fehlen.

Der Inhalt:

Beide Scheiben bieten die ersten 4 Folgen.

Nach einem kurzen Suchen im eigenen Archiv fand ich einen Review von mir zur ersten Staffel, den ich noch unterschreiben würde, aber trotzdem fasse ich meine Gedanken zu den ersten vier Folgen hier noch mal kurz zusammen.

K-ON! macht Spass – wenn man die Charaktere mag. Das ist wohl das Geheimnis des Erfolgs jedes Slice-of-Life-Animes und hier ist es nicht anders. Allerdings mag der ein oder andere auch erwarten, dass hier eine großartige Handlung passiert, aber besonders viel passiert hier eher nicht. Man darf eher beobachten, wie die Charaktere und ihre Freundschaft sich entwickeln, wobei diese Aspekte eine solche Serie vielleicht teilweise sogar mal “realistischer” machen als manch anderes Werk. Wenn man sich das Leben der meisten Schüler anschaut, passiert da wohl auch nicht mehr als bei K-ON! – immerhin legen die 4 Mädels beachtliche Auftritte hin und haben trotzdem jede Menge Spass. Kazé hat die Faszination der Serie schon erkannt: “Ein geballter Schlag Sahne – das Leben ist schon hart genug”.

Anders als viele denken, ist eine Serie wie K-ON! eher an junge Erwachsene gerichtet, die sich an selige Schulzeiten zurückerinnern wollen, als man noch eine beträchtliche Zeit des Tages mit Freunden verbringen konnte. Schon in den ersten 4 Folgen erkennt man das Grundkonzept von alltäglichen Dingen wie Nebenjobs und Kurzurlaube, die man in ähnlicher Form bestimmt auch erlebt hat und hier kriegt man das ganze durch den Weichspüler mit niedlichen Mädchen präsentiert. Ob man daran Unterhaltungswert finden kann oder nicht, muss jeder selbst entscheiden. Etwas komplexer wird das ganze erst in der 2. Staffel, also mal hoffen, dass die hier auch erscheint.

Optisch ist die Serie trotz der simplen Handlung sehr gelungen und liefert sehr detaillierte Hintergründe und ein niedliches Charakterdesign. Vor allem die Animationen sind sehr flüssig geraten und wirken lebendiger als in den meisten TV-Anime – Kyoto Animation Qualität halt^^.

Während das OP und das ED schon zeigen, dass die Musik der Serie sehr gelungen ist und sich die CDs nicht ohne Grund sehr gut verkauft haben, finde ich die die Hintergrundmusik aber immer noch arg dudelig und reichlich unspektakulär, aber immerhin lenkt sie nicht vom Geschehen ab.

K-ON! ist nicht für jedermann, aber wenn man mal einen Blick in den Slice-of-Life-Genre werfen möchte, kriegt hier einen sehr guten Vertreter präsentiert, der handwerklich toll ist und zu den besten Vertretern seines Genres gehört. Und zwar steht das Thema Musik nicht immer im Vordergrund, aber wenn die Band dann mal auftritt, kriegt man auch tolle Stücke präsentiert – das kriegt man aber erst auf den nächsten DVDs geboten.

Fazit

Bandai (USA) vs. Kazé (Deutschland) 4:5

Ich gebe zu, die Punkteverteilung ist nicht gerade besonders repräsentativ, da man da ja unterschiedliche Prioritäten verteilen könnte, aber da Bewertungssysteme eh immer Macken habe, wählte ich mal diese Variante.

Die dt. DVD gewinnt also, was einfach daran liegt, dass sie besser umgesetzt ist, meiner Meinung nach. An früherer Bandai-Veröffentlichungen kommt die aktuelle Blu-ray auch irgendwie nicht dran – denn früher gab es dort hübsche Boxen und auch Bonusmaterial von den japanischen Veröffentlichungen. Auch die Verwendung von Dolby Digital AC3 bei einer Blu-ray ist kein intelligenter Zug gewesen, weswegen es kein Wunder ist, dass eine DVD da plötzlich dran vorbeiziehen kann, wenn diese in mehreren Punkten einfach mehr überzeugen kann.

Ich werde weiterhin die amerikanischen Blu-rays kaufen, da mir eh eine untertitelte Variante reicht, aber die dt. Veröffentlichung gefällt mir ansonsten im Großen und Ganzen besser.

Übrigens hat die US-Blu-ray Ländercode A, ist also nicht abspielbar in dt. Blu-ray-Playern.