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Nach drei Panel-Artikeln kommt nun der Erlebnisbericht.

Kurze Info vorweg: Eigentlich wollte ich noch ein paar mehr Fotos vom Gelände machen, aber diese AnimagiC war so voll vom Programm her, so dass ich dafür einfach keine Zeit fand. Zudem war es nicht erlaubt, japanische Ehrengäste zu fotografieren, weswegen es dann zu mehreren Programmpunkten nur partiell Fotos gibt.

Glücklicherweise hatten CupcakeStar und ich wieder ein Hotel in Laufreichweite, so dass wir recht entspannt um ca. 13:00 auf dem Gelände ankamen. Während ich dank Pressekarte in wenigen Minuten mein Bändchen erhielt, musste sie sich rund eine halbe Stunde in die Schlange für die Kartenabholung stellen. Das finde ich zeitlich vollkommen in Ordnung. Die Bändchen sind zwar für Cosplayer etwas störend, erleichterten aber den Einlass wieder ungemein, so dass es generell bei den Kontrollen ziemlich schnell ging an diesem Wochenende. Wie schon in den Vorjahren gab es wieder einen eingezäunten Außenbereich, der auch dieses Jahr eine Außenbühne bot, auf der sogar u.a. GARNiDELiA aufgetreten sind. Natürlich konnte man auch Essensstände vorfinden, die nicht unbedingt günstig waren, aber noch knapp unter “Messepreisen” waren. Wir hatten nur mal die Pommes gegessen und die waren ok, wobei man da auch nicht so viel falsch machen kann. In der Nähe gibt es neben einem guten Burgerladen auch ein McDonalds und mehrere Restaurants bzw. Imbisse, so dass man eh nicht verhungern sollte. Wie in den Vorjahren bot Dunkelsüß wieder ein Zelt für die (Gothic) Lolita Anhänger und CosBase lichtete wieder fleißig Cosplayer in ihrem Zelt und auf dem Gelände ab. Bei peppermint anime konnte man bei kleinen Spielen wieder Poster in ihrem Zelt gewinnen oder sich in ihren aufblasbaren Free!-“Möbeln” ausruhen. Natürlich gab es auch Toiletten im Außenbereich.

Leider regnete es u.a. am Freitagnachmittag etwas, aber die AnimagiC gehört eh traditionell zu den Conventions, wo man eher viel Zeit drinnen verbringt. Wie schon in den Vorjahren sind die meisten Publisher mit eigenen Ständen vertreten und erlauben es, einem auch neben dem Einkaufen Fragen an das Personal loszuwerden, auf die man online nicht so leicht eine Antwort bekommt. Beim Betreten des Gebäudes wird man u.a. gleich von FilmConfect und Bandai Namco begrüßt. Peppermint anime hatte auch innen einen Stand und verkaufte CDs, exklusive Artikel aus dem japanischen Aniplex+ Shop und natürlich ihre eigenen Produkte. Bei Square Enix konnte man auf Xbox One und PS4 Final Fantasy XV anspielen, wobei es auch mehrere Präsentationen über das Wochenende verteilt gab. Unten befand sich wieder der Bring&Buy, dem ich dieses Mal aber keinen Besuch abgestattet hatte. Wenn man weiter Richtung Festsaal ging, konnte man u.a. KSM, Carlsen Manga, Tokyopop, Kazé, Anime House und Egmont finden. Natürlich gab es auch wieder einen Händlerraum, der im Vergleich zu manch anderer Con aber recht klein ist und schnell stickig wurde. Dafür scheint mir die Auswahl der Händler etwas besser zu sein, da man hier weniger Plagiate finden kann. Ich schaute mich aus Zeitmangel dort aber auch nicht lange um. Der Aufbau entsprach aber wieder stark den Vorjahren.

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Es gab auch wieder ein Maid Café (Café Into Wonderland), einen Games-Room, die Manga Hamburg-Zeichenschule und einen Go-Bereich. Im Gegensatz zu vielen anderen Conventions gibt es auf der AnimagiC auch immer noch mehrere Anime Kinos. Ein eigenes füllte peppermint anime mit ihren Serien, wobei es dort aber sogar ein paar Panels gab. Zwei weitere lieferten ein buntes Programm der anderen Publisher, wobei in den Abendstunden auch der Festsaal und das Große Anime Kino z.B. High Speed!, Der Junge und das Biest oder Bakemonogatari auf großer Leinwand präsentierten.

CupcakeStar wollte dieses Jahr mal in das Con-Paket reinschauen, kaufte also ihre Karten in der größten Fassung. Dadurch kann ich hier mal ein Foto des Inhalts posten:

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Bei einem Aufpreis von 18 € ist das Gebotene durchaus ok, wobei ich DVDs für mich mittlerweile total uninteressant sind. Natürlich hängt dies auch sehr stark davon ab, ob einem die Serie auf dem T-Shirt gefällt oder nicht. 😉

Der erste Programmpunkt war für uns die “Eröffnungssignierstunde Japanische Ehrengäste” um 18:00 und da merkte man schon, dass diese AnimagiC sehr voll werden würde. Wenn ich mich recht erinnere, standen wir rund 45 Minuten vor Beginn in der Schlange und bekamen trotzdem keine Autogramme. Zum einen funktionierte das geregelte Anstehen nur bedingt, denn vor der Tür bildete sich eine große Taube an Menschen, die wohl auch noch wuchs, während sich andere brav ganz hinten angestellt hatten. Zum anderen scheinen viele sich daran gewöhnt zu haben und erschienen einfach sehr früh zu den Veranstaltungen, um auch wirklich dranzukommen. Allerdings finde ich es doch übertrieben, gefühlt dann die Hälfte des Tages in Schlangen zu verbringen. Immerhin erschienen hier Helfer, die in der Schlange mit Schildern anzeigten, ab welchem Punkt man wohl nicht mehr Autogramme bekommen sollte. Etwas unglücklich fand ich, dass es zwar nicht ganz pünktlich anfing, aber sehr pünktlich aufhörte. Das ist doch recht deprimierend für die Leute, die ganz knapp nicht dran gekommen sind.

Nach diesem Dämpfer ging es dann zur Eröffnungsfeier im Großen Festsaal.

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Wie in den Vorjahren moderierte Yuta Maruyama diese wieder sehr unterhaltsam und schaffte es, das Publikum ordentlich anzuheizen, so dass viel geklatscht und gejubelt wurde. Stimmungsmäßig können andere Veranstaltungen auf anderen Cons in der Hinsicht einfach nicht mithalten.

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Das Introvideo mit Anleihen an Star Wars war ganz lustig gemacht und auch bei der Vorstellung des AnimagiC-Merchandises ging es ähnlich weiter.

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Hier fiel eigentlich gar nicht auf, dass man im Prinzip ja Werbung für Kugelschreiber und Handtuch gemacht hatte, da es ganz lustig präsentiert wurde. Der AnimagiC-Kugelschreiber war übrigens gegen Samstagnachmittag wohl dann auch ausverkauft. Weiter ging es dann mit dem ernsteren Teil, denn die Gewinner für den Pimp my Character Wettbewerb wurden bekannt gegeben.

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Nachwuchssonderpreis: Wilhelmine Klamt (15 Jahre)
Platz 3: Kassandra Kusber (17 Jahre)
Platz 2: Oliver Henning (29 Jahre)
Platz 1: Jana Plaßmann (17 Jahre)

Dann folgten wie in den Vorjahren wieder die Ergebnisse der AnimagiC Awards. Anders als bei manch anderem Award handelt es sich hierbei um einen rein vom vom Publikum gewählten. Während ich die Auswahl der Nominierten in der Regel gelungen finde, rollt man natürlich bei manch Gewinner etwas mit den Augen, wobei vieles durchaus auch objektiv vertretbar ist.

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Laut Pressemitteilung haben 8500 Fans abgestimmt. In diesem Teil der Veranstaltung übernahm Anne Delseit die Moderationsaufgabe von Yuta und führte sympathisch durch die Bekanntgabe der Gewinner:

Bester J-Movie: Kikis kleiner Lieferservice (20.206 Punkte / EuroVideo)
Platz 2: Lupin the Third – Der Meisterdieb (16.084 Punkte / Splendid Film)
Platz 3: Tekken 2: Kazuya’s Revenge (13.912 Punkte / KSM Film)

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Bester J-Music-Act: Ten – T.M.Revolution (19.314 Punkte / Gan-Shin Records)
Platz 2: Hello World – SCANDAL (18.746 Punkte / JPU Records)
Platz 3: T.R.E.N.D.Y. – Paradise From 1997 – MUCC (16.094 Punkte / Gan-Shin Records)

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Bestes J-Game: FINAL FANTASY TYPE-0 HD (28.678 Punkte / PS4, Xbox One / SQUARE ENIX)
Platz 2: Tales of Zestiria (28.018 Punkte / PS3, PS4, PC / BANDAI NAMCO)
Platz 3: Sword Art Online: Lost Song (27.452 Punkte / PS4, PS Vita / BANDAI NAMCO)

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Bester Manga National: Fading Colors von Nightmaker (25.246 Punkte / TOKYOPOP)
Platz 2: Demon King Camio von Marika Herzog & Michel Decomain (23.064 Punkte / Egmont Manga)
Platz 3: Schattenarie von Zofia Garden & Anne Delseit (20.866 Punkte / Carlsen Manga)

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Bester Manga International: Hiyokoi von Moe Yukimaru (29.874 Punkte / TOKYOPOP)
Platz 2: Attack on Titan – No Regrets von Gun Snark & Hikaru Suruga (28.928 Punkte / Carlsen Manga)
Platz 3: Accel World von Reki Kawahara & Hiroyuki Aigamo (25.716 Punkte / TOKYOPOP)

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Beste OVA: Hellsing Ultimate OVA (27.958 Punkte / Nipponart)
Platz 2: Code Geass: Akito the Exiled (26.556 Punkte / Kazé Anime)

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Bester Movie: Dragon Ball Z: Kampf der Götter (29.908 Punkte / Universum Anime)
Platz 2: Detektiv Conan, 18. Film: Der Scharfschütze aus einer anderen Dimension (26.388 Punkte / Kazé Anime)
Platz 3: Die Legende der Prinzessin Kaguya (25.974 Punkte / Universum Anime)

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Beste Regie: Tomohiko Ito für Sword Art Online 2 (29.694 Punkte / peppermint anime)
Platz 2: Kotaru Tamura für Noragami (27.470 Punkte / KSM Anime)
Platz 3: Shuhei Morita für Tokyo Ghoul (26.037 Punkte / Kazé Anime)

Bestes Studio: Bones für Noragami (29.984 Punkte / KSM Anime)
Platz 2: A-1 Pictures für Sword Art Online 2 (28.016 Punkte / peppermint anime)
Platz 3: Studio Pierrot für Tokyo Ghoul (26.109 Punkte / TOKYOPOP)

Bestes Character Design: Toshihiro Kawamoto für Noragami (29.505 Punkte / KSM Anime)
Platz 2: Kazuhiro Miwa für Tokyo Ghoul (28.803 Punkte / Kazé Anime)
Platz 3: Shingo Adachi für Sword Art Online 2 (27.959 Punkte / peppermint anime)

Beste TV-Serie: Tokyo Ghoul (29.985 Punkte / Kazé Anime)
Platz 2: Noragami (28.412 Punkte / KSM Anime)
Platz 3: Sword Art Online 2 (27.487 Punkte / peppermint anime)

Praktischerweise waren Tomohiko Ito und Toshihiro Kawamoto als Ehrengäste auf der AnimagiC geladen und konnten ihre Preise so persönlich entgegennehmen.

Als nächstes übernahm wieder Yuta das Ruder und holte die schon anwesenden deutschen Ehrengäste auf die Bühne.

Hier die Liste an deutschen Ehrengästen auf der AnimagiC 2016:

  • CHASM (Mangaka-Duo: Demon King Camio)
  • Manuela Bäcker (Synchronsprecherin: u.a. Kurisu Makise in Steins;Gate)
  • David Füleki (Comickünstler: u.a. 78 Tage auf der Straße des Hasses)
  • Zofia Garden (Mangaka: u.a. Schattenarie)
  • Marios Gavrilis (Synchronsprecher: u.a. Rintaro Okabe in Steins;Gate)
  • Nicole Hise (Synchronsprecherin: u.a. Yuuki Konno in Sword Art Online II)
  • Haiko Hörnig & Marius Pawlitza (Comickünstler: u.a. A House Divided)
  • Nana Yaa Kyere (Mangaka: u.a. Goldfisch)
  • Marcel Mann (Synchronsprecher: u.a. Rito Yuuki in To Love Ru)
  • Felix Mayer (Synchronsprecher: u.a. Leonardo Watch in Blood Blockade Battlefront)
  • Mikiko Ponczeck (Mangaka: u.a. Crash ‘n‘ Burn)
  • Sophie Schönhammer & Anna Backhausen (Mangaka: u.a. Sternensammler)
  • Ditte Schupp (Synchronsprecherin: u.a. Sailor Pluto in Sailor Moon R)
  • Asad Schwarz (Synchronsprecher: u.a. Makoto Tachibana in Free!)
  • Tamasaburo (Mangaka: u.a. Das Liberi-Projekt)
  • Uwe Thomsen (Synchronsprecher: u.a. Zapp in Blood Blockade Battlefront)
  • Christiane Werk (Synchronsprecherin: u.a. Yui in den Sword Art Online)
  • Angela Wiederhut (Synchronsprecherin, u.a. Queen Beryl in Sailor Moon Crystal).

Für die japanischen Ehrengäste wurde sich etwas mehr Zeit genommen und jeder durfte auch kurz das Publikum begrüßen. Nach und nach kamen auf die Bühne:

  • GARNiDELiA (J-Music-Duo u.a. KILL la KILL -Opening “ambiguous”)
  • Kanako Ito (Sängerin: u.a. Steins;Gate Opening “Hacking to the Gate”)
  • Zwei (J-Music-Duo, Robotics;Notes-Opening “Junjō Spectra”)
  • Tomohiko Ito (Regisseur, u.a. Sword Art Online)
  • Takaya Kagami & Yamato Yamamoto (Mangaka: Seraph of the End)
  • Shinichiro Kashiwada (Produzent: u.a. Sword Art Online)
  • Toshihiro Kawamoto (Charakterdesigner: u.a. Noragami)
  • Tatsuya Matsubara (Produzent bei MAGES. [u.a. Steins;Gate])
  • Seiji Mizushima (Regisseur: u.a. Expelled from Paradise)
  • Masayuki Nishide (Produzent: u.a. Free!)
  • Futoshi Nishiya (Charakterdesigner: u.a. Free!)
  • Kanji Wakabayashi (Regisseur: u.a. Steins;Gate Movie)
  • Miki Yoshikawa (Mangaka: u.a. Yamada-kun and the Seven Witches).

Saburouta (Mangaka: u.a. Citrus) und Yasuhiro Takemoto (Regisseur: u.a. High Speed!: Free! Starting Days) mussten leider kurzfristig absagen. Für letzteren kam als Ersatz der Kyoto Animation Produzent Shin’ichirou Hatta, der allerdings nicht auf der Bühne bei den Eröffnungs- und Abschlussveranstaltungen war.

Danach war die Eröffnung auch vorbei und Kanako Ito und ZWEI standen auf dem Programm für uns. Zuerst trat die zierliche Einzelkünstlerin auf, dann das Duo, und am Ende sangen sie wieder zusammen ein Lied. Wie schon in der Vorjahren können vor allem ZWEI live sehr überzeugen und haben offensichtlich auch sehr viel Spaß bei ihrem Auftritt. Das Publikum hat auch seine Freude, so dass es kein Wunder ist, dass sie wieder eingeladen wurden. Allerdings würde ich es auch begrüßen, wenn man neben dem Haupt-Act GARNiDELiA noch jemand anders neues eingeladen hätte, einfach aus Gründen der Abwechslung. Viel Spaß hatte ich bei dem Konzert trotzdem.

Bevor es Richtung “nächtliche Nahrungsaufnahme” ging, schauten wir noch kurz in die Deutschlandpremiere von High Speed!: Free! Starting Days rein, um mal in die deutsche Synchronisation reinhören zu können. Sie gefiel mir dann auch ganz gut.

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Am nächsten Tag versuchten wir möglichst früh bei der Halle zu sein, da wir uns eine Nummer für ein Autogramm von Miki Yoshikawa am Carlsen-Stand holen wollten. Leider war CupcakeStar dann nur Nummer 51 von 50, da sich weiter vorne noch Leute reingedrängelt hatten in der Schlange bei der Nummernausgabe. Da hätte ich mir dann doch gewünscht, dass die Standmitarbeiter dort etwas mehr aufpassen würden, damit es fairer zugeht. Zum Glück hatten wir noch einen zweiten Versuch am Sonntag. Der erste Programmpunkt war für uns das Panel von peppermint anime, das wieder viel Spaß machte und auch genug Neuigkeiten bot. Aufgelockert wurde es u.a. durch ein Live-Lesung einer Steins;Gate-Dialogszene durch Marios Gavrilis (Rintaro Okabe) und Manuela Bäcker (Kurisu Makise). Zudem schauten auch Tomohiko Ito und Shinichiro Kashiwada vorbei, um etwas über den Sword Art Online Film zu erzählen.

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So konnte man erfahren, dass es länderspezifische Promoillustrationen von Kirito und Asuna gibt, die in Zusammenarbeit mit peppermint anime entworfen wurden. Und da die Firma ihren Sitz in München hat, flossen da natürlich die typischen bayrischen Trachten rein… ^^;

Zum Film selbst soll es ein großes Previewevent in Köln geben und später soll er dann in vielen Kinos deutsch synchronisiert und in ausgewählten Lichtspielhäusern auch Japanisch mit Untertiteln laufen.

Ganz witzig war zudem, wie Haikyuu!! mit Ninotaku zusammen angekündigt wurde und ich muss sagen, die Guilty Crown – Gesamtausgabe sieht schon sehr schick aus. Natürlich wurden auch ein paar Neuigkeiten zum Akiba Pass Festival verkündet, z.B. dass dort Milky Holmes, der erste Haikyuu!! – Film und die ersten beiden Kizumonogatari – Filme laufen werden. Schön fand ich auch, dass bei Akiba Pass nun Universum Anime – Filme und Serien dabei sein werden.

Danach ging es dann für uns in das Panel von Miki Yoshikawa, dem CupcakeStar einen Artikel gewidmet hatte. Im Anschluss ging es dann ins erste Q&A zu High Speed! -Free! Starting Days-, zu dem ich natürlich einen eigenen Artikel geschrieben hatte. Hier war der Andrang sehr groß und einige standen wohl wieder 60 Minuten vorher an.

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Im Anschluss eilten wir zur Signierstunde von GARNiDELiA, die erstaunlich zügig voranging. Das Duo kam sehr sympathisch rüber und schön fand ich, dass es nicht nötig war, irgendwas zu kaufen, um eine Unterschrift zu bekommen. Ich hatte ja eh von zuhause eine CD mitgebracht.

Zum Glück war nun eine kleine Pause in unserem Plan, die wir nutzten, um Essen im Cowboys Burger Saloon zu fangen. Danach ging’s zur Außenbühne, um den Auftritt der Odottemita-Gruppe MARIYU anzuschauen:

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Rund eine halbe Stunde tanzten die drei und verbreiteten gute Laune beim Publikum.

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Bei dem oberen Foto fand ich sehr witzig, dass Mimi bei einem Tanz, bei dem sie nicht dabei war, zu der “Anfeuerkurve” lief und von dort Miyu und Alison auf der Bühne zujubelte. ^_^

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Die Songauswahl gefiel mir gut und vor allem fand ich schön, dass passend zu den musikalischen Ehrengästen ein Lied von GARNiDELiA aufgenommen wurde.

Gleich im Anschluss mussten wir zum Festsaal eilen, denn Tsuki no Senshi führte dort die Premiere ihrer Version von Ano Hana auf. Als großer Fan der Serie bzw. des Films war ich natürlich gespannt, wie man das im Showgruppenformat umsetzen kann.

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Wie in den vorherigen Stücken von TnS wird die Handlung der Vorlage gekürzt und mit Tänzen zu Popsongs erweitert. Hier wurde natürlich auch sehr passend “Secret Base” aus dem Ending der Serie während des emotionalen Höhepunkts verwendet. Ich kann nicht gut beurteilen, wie gut man als Nichtkenner der Vorlage den Geschehnissen folgen kann, aber größtenteils fand ich es recht verständlich. Nur bei einer Szene, wo die Charaktere in junger und alter Version gleichzeitig sprachen, war ich etwas verwirrt. Schauspielerisch fand ich vor allem Kumo und Micha als Menma und Jintan sehr überzeugend. Kumo traf die unschuldige Niedlichkeit des Hauptcharakters wirklich gut.

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Da Yukiatsu von einer Frau gespielt wurde, funktionierte allerdings die Crossdressing-Szene weniger gut als in der Vorlage, fand ich. Insgesamt fand ich die Darsteller aber ziemlich passend zur Vorlage gewählt.

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Die Umsetzung des Feuerwerks fand ich besonders gelungen und auch die “Abschiedsszene” funktionierte emotional sehr gut.

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Im Vergleich zu Neon Genesis Evangelion, das letzte Stück, das ich von ihnen sah, fand ich die Handlung aufgeräumter und besser erzählt. Auch wurde die Stimmung der Vorlage meiner Meinung nach hier besser getroffen. Als Fan der Vorlage fand ich das Stück also durchaus gelungen und kann empfehlen, es sich anzuschauen.

Nach dem Stück nutzten wir die Chance und setzten uns etwas weiter nach vorne. Wir landeten schließlich in der 2. Reihe direkt in der Mitte und schauten uns zunächst den Auftritt der Shina Daiko Trommler an.

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Eine ziemlich ungewöhnliche Vorband, aber eine nette Abwechslung zu dem sonst eher popkulturellen Angebot einer Convention. 😉

Das GARNiDELiA – Konzert war dann ein sehr schöner Abschluss für den Abend, denn auch wenn ich zuvor hauptsächlich das Kill la Kill – Opening von ihnen kannte, gefielen mir auch die anderen Lieder sehr gut. Die Stimmung im Publikum war auch sehr ausgelassen und mich begeisterte dann am meisten, dass es in der Mitte ein sehr gelungenes Cover von “A Cruel Angel’s Thesis” gab. ^_^

Übrigens mag es an den Sitzpositionen liegen, aber mir kam es so vor, als würden die Konzerte dieses Mal etwas besser klinge. Die Boxen übersteuerten nicht mehr so auffällig wie bei manch anderem Konzert auf der AnmagiC in den letzten Jahren.

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Der Sonntag begann dann wieder recht früh, denn wir wollten ja einen weiteren Versuch unternehmen, eine Nummer für eine Miki Yoshikawa Signierstunde zu bekommen. Dank Thomago und sensi gelang das dieses Mal auch, da diese schon sehr früh in der Schlange standen.

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Danach stand dann das “Sword Art Online: Special-Panel mit Tomohiko Ito und Shinichiro Kashiwada” auf dem Plan. Die beiden wurden unterstützt durch Christiane Werk (Synchronsprecherin: u.a. Yui in den Sword Art Online) und Nicole Hise (Synchronsprecherin: u.a. Yuuki Konno in Sword Art Online II). Das Panel war sehr unterhaltsam, wobei es etwas schade war, dass zunächst die Fragen aus dem peppermint anime Panel an die japanischen Ehrengäste wiederholt wurden. Natürlich war der Film Ordinal Scale ein großes Thema und ich fand es witzig, dass auch Tomohiko Ito Kirito etwas übermächtig in den bisherigen Staffeln fand. Er betonte, dass dies im Film etwas anders sei, da es sich hier ja um Augmented Reality handelt. Zu der Technik sprach er witzigerweise auch gleich Pokémon GO als Beispiel in der Realität an.

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Auf den Light Novel – Ableger “Progressive” angesprochen verriet Shinichiro Kashiwada, dass er das auch gerne als Anime umsetzen würde. Ob dies dann eine TV-Serie oder ein Film wird, das wisse er aber selbst noch nicht.

Ich nutzte natürlich auch die Gelegenheit, mir noch Sword Art Online Vol. 2 von Aniplex USA signieren zu lassen:

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Weiter ging es mit dem “Steins;Gate: Special-Panel mit Kanji Wakabayashi und Tatsuya Matsubara Q&A”, welches so überfüllt war, dass schon vor Panelbeginn keine Leute mehr reingelassen wurden. Auch hier waren noch deutsche Sprecher dabei, nämlich Marios Gavrilis (Rintaro Okabe) und Manuela Bäcker (Kurisu Makise). Die Besucher des Panels konnten u.a. erfahren, dass Okabe Dr. Pepper trinken würde, da es in Japan eher unbeliebt sei und er sich so cooler fühlen könne. Marios Gavrilis betonte, dass er den japanischen Sprecher seines Charakters Mamoru Miyano sehr schätze, aber die US-Stimme weniger gelungen fand. Am Ende sprachen die beiden deutschen Sprecher auch noch mal eine Szene aus dem Anime (ich glaube, die gleiche wie im peppermint anime Panel). Ich ließ mir dann die japanische Blu-ray des Films signieren:

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Als krönenden Abschluss des Panelmarathons vom Sonntag folgte dann das zweite “High Speed! -Free! Starting Days-: Panel u. a. mit Yasuhiro Takemoto, Futoshi Nishiya Q&A”, dem ich wieder einen eigenen Artikel gegönnt hatte.

Vor dem großen Finale betraten Shin Daiko noch einmal die Bühne des Festsaals:

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Wie schon bei der Eröffnung moderierte Yuta Maruyama wieder diesen Programmpunkt und ihm gelang es auch die leichte Verspätung sehr unterhaltsam zu füllen.

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Auch das Zeigen der Cosplay-Fotos von CosBase lief nicht ganz reibungslos und es stockte zunächst, während die Musik weiterlief, bis die Fotos dann weiter gingen, die Musik aber dann zu früh endete….

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Natürlich konnten die Fotos auch ohne Untermalung überzeugen. ^^

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Bevor die Ehrengäste verabschiedet wurden, wurde zunächst der Schwerpunkt auf die Showgruppen gelegt.

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Ongaku no Kara waren mit einem witzigen und zugleich wahren Lied über den Stress des Cosplaynähens vor Conventions vertreten.

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Als nächstes lieferten DANGO eine imposante Musical-Nummer als Vorschau für ihr nächstes Stück.

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Zwar wurden die noch anwesenden Showgruppen schon zur Verabschiedung auf die Bühne gebracht, aber danach trat die Tanzgruppe Star Dream Entertainment noch mit einer aufwenidigen K-Pop Choreographie auf:

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Natürlich wurden die japanischen Ehrengäste auch noch verabschiedet und sogar GARNiDELiA traten noch einmal für ein Lied auf.

Bevor eine AnimagiC-Abschlussveranstaltung wirklich enden darf, muss natürlich noch das Datum der nächsten Ausgabe verraten werden und hier gab es eine wichtige “Änderung”:

Die nächste findet im Rosengarten Mannheim statt und zwar vom 4. bis 6. August 2017. Karten können sogar schon gekauft werden!

Da die Beethoven Halle in den nächsten Jahren renoviert wird, war ein Umzug unumgänglich und der neue Veranstaltungsort sieht sehr vielversprechend aus. Man hat dieses Jahr auch deutlich gemerkt, dass es der AnimagiC gut tun könnte, wenn sie etwas mehr Platz bekommen würde. Anders als manch andere Con kann man wohl immer alle Besucher reinlassen, aber es ist schon sehr ärgerlich, wenn Panels voll sind und Besucher nicht mehr reinkönnen. Es ist auch einfach nervig, wenn man nach Möglichkeit sich schon eine Stunde vorher anstellen muss, um noch reinkommen zu können. Ich weiß nicht, ob am neuen Ort dann tatsächlich mehr Platz ist, aber ich hoffe es mal.

Es würde auch helfen, wenn man dann dort ähnlich wie bei der DoKomi Wege für Schlangen einzeichnen würde, womit man auch leichter verhindern kann, dass ein Teil sich brav anstellt und ein anderer eine große Traube vor dem Eingang bildet. Organisatorisch machte die AnimagiC ansonsten aber wieder einen guten Eindruck, wobei ich die Verschiebungen beim Einlass auch etwas störend fand, vor allem wenn es gerade regnet. ^^;

Ehrengastmäßig hätte ich mich dieses Jahr gerne geteilt, denn ich hätte auch gerne Panels von Toshiro Kawamoto und Seiji Mizushima besucht. Die sah ich schon in Panels auf anderen AnimagiCs und ich fand sie sehr sympathisch. die Bandbreite an Gästen war wirklich groß und es wurden viele Fandoms abgedeckt, so dass für die meisten Geschmäcker jemand da gewesen sein musste. Zudem hätte ich mir auch gerne ein weiteres Publisher-Panel angeschaut, wie z.B. von KSM oder Anime on Demand. Beim Aufbau der Panels würde ich mir wünschen, dass bei Fragen, die zuvor vorbereitet werden müssen, diese zuvor vielleicht mit mehr Kontakt zu den Fans in den sozialen Medien zusammengestellt werden (ähnlich wie bei Miki Yoshikawa). Allerdings finde ich es noch besser, wenn Fragen aus dem Publikum kommen dürfen. Manchmal entstehen gerade, wenn ein Ehrengast etwas erzählt, neue Fragen, die man dann einfach gerne loswerden möchte, um vielleicht manch Thema noch etwas zu vertiefen. Auch fände ich es toll, wenn man bei zwei Panels jeweils andere Fragensätze hätte, wenn diese schon durchgeplant werden müssen. Wenn man als Fans dann in beiden Panels sitzt, weil man den Ehrengast sehr interessant findet, dann möchte auch etwas Abwechslung geboten bekommen. Oder man kommuniziert das davor offen, damit man u.U. in der gleichen Zeit etwas anderes besuchen kann.

Für mich ist die AnimagiC jedes Jahr ein Highlight und hier machen sogar die Eröffnungs- und Abschlussveranstaltungen sehr viel Spaß. Trotz des stärkeren “Industriefokusses” erscheint mir die Veranstaltung lockerer als manch andere Convention. Wenn man nur etwas für japanische Ehrengäste übrig hat, dem kann ich die AnimagiC sehr ans Herz legen, denn keine andere Convention in Deutschland bietet aktuell so viel Programm in dieser Art und man kann wohl davon ausgehen, dass es auch 2017 ähnlich weitergehen wird. Ich freue mich schon sehr auf die AnimagiC 2017!

Quelle: Pressemitteilung der AnimagiC