Home Sonstige AnimeNeon Genesis Evangelion Evangelion 3.33 You Can (Not) Redo (Review, Blu-ray, Deutschland+Japan)

Evangelion 3.33 You Can (Not) Redo (Review, Blu-ray, Deutschland+Japan)

by TMSIDR

Recht pünktlich zur Veröffentlichung kümmere ich mich zur Abwechslung mal wieder um eine deutsche Blu-ray, und was bietet sich da mehr an als Evangelion 3.33? Die japanische Scheibe werde ich nebenbei auch etwas beleuchten, denn wenn man die schon im Haus hat, dann kann man auch ruhig mal etwas vergleichen. ^^

Die Verpackung

Während die Blu-ray-Fassung von 2.22 nur eine Standardhülle bot, spendierte Universum Anime der Blu-ray dieses Mal immerhin einen Schuber, der einen feinen Metallic-Look bietet.

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Den FSK-Aufkleber kann man wohl abziehen, probiert habe ich es aber nicht,

Darunter versteckt sich eine Standardhülle, die aber auch wieder ein Wendecover bietet.

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Wie man sieht, entschied man sich wieder einen Eva als Coverillustration zu nehmen, der dieses Mal etwas weniger nach Szenenbild aussieht als bei 2.22. Zwar bevorzuge ich die schlichten Cover der jap. Fassung, aber vom Design her finde ich die dt. Fassung durchaus gelungen.

Hier mal ein kleiner Blick auf die japanische Version:

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Wie schon bei den anderen Filmen ist das Design sehr schlicht, aber durch die tolle Verarbeitung des Schubers wirkt einfach alles sehr hochwertig.

Beide Fassungen bieten ein Booklet. Die deutsche Variante hat 52 Seiten und ist 12cm breit und 14,5cm hoch.

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Die ersten 4 Seiten bieten eine Einführung auf einer Seite und 3 Seiten mit Infos zur technischen Entstehung des Films.

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Der Rest sind Charakterdesigns und Designs der Evas und Fahrzeuge, wo nur die Überschriften übersetzt werden mussten.

Das japanische Gegenstück ist ein richtiges Büchlein und hat rund 64 Seiten. Es ist auch etwas größer: 14,3x 17,3cm.

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Die zusätzlichen Seiten in der japanischen Fassung kommen zustande, da die Extras noch einmal detaillierter aufgelistet werden, und auch eine Übersicht der Kapitel geboten wird. Die restlichen Seiten haben mit dem weiteren Extra der japanischen Fassung zu tun: dem „Original Sound Track“. Es handelt sich hierbei um eine 1-CD-Variante (es gibt auch einen separaten mit 2 CDs zu kaufen). Die CD hat 34 Titel und 74 Minuten. Das besondere ist, dass man nur hier das Lied („Sakura Nagashi“) aus dem Abspann von Hikaru Utada finden kann, welches sonst nicht auf CD erschienen ist. Da der Soundtrack wirklich großartig ist und auch besagtes Lied mir sehr gut gefällt, bietet die japanische Fassung doch für japanische Verhältnisse ein gutes Preisleistungsverhältnis (bei Amazon Japan hatte ich ohne Versand 4256 Yen bezahlt). Die restlichen Seiten des Booklets beinhalten übrigens die Texte des Gesangs, die Liste der Titel und eine Auflistung der beteiligten Personen.

Ich vermute mal, die CD ließ sich nicht so einfach lizenzieren und die wichtigen Seiten des Booklets wurden übernommen, so dass man mit den physikalischen Extras der deutschen Fassung durchaus zufrieden sein kann.

Der Inhalt

Auf den Inhalt gehe ich nur kurz ein, denn der Film lebt stark von seinen Überraschungen und wer sich bislang vor Spoilern verstecken konnte, dem will ich jetzt nicht nun noch den Spaß nehmen. Zudem planen JimmPantsu und ich eh noch einen Podcast, bei dem wir über den Film sprechen werden.

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Wie man ganz am Ende von 2.0/2.22 sehen konnte, wurde der Third Impact gerade noch abgebrochen, aber Shinji war mit Eva-01 verschmolzen, und ob seine Rettungsaktion von Rei wirklich von Erfolg gekrönt war, war auch unklar. 3.33 beginnt nun mit der Bergung von Shinji durch Asuka und Mari. Allerdings wird er gerade von Misato alles andere als freundlich begrüßt und alles wirkt plötzlich so anders…

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Mehr muss man eigentlich eh nicht verraten, denn wer nach dem famosen Ende von 2.0/2.22 nicht darauf brannte zu wissen, wie es denn nun weitergeht, der wird sich wohl eh nicht für diesen Film interessieren. Ohne Vorkenntnisse der vorherigen Filme ist man hier so oder so total aufgeschmissen und auch mit frischen Erinnerungen an die Vorgänger wird man doch reichlich von dem Film gefordert, alles zu verarbeiten. Während 1.0/1.11 sich noch recht genau an den Verlauf der TV-Serie hielt, bewegte sich 2.0/2.22 immer mehr weg und 3.0/3.33 ist nun etwas ganz neues. Einige Szenen und Dialoge erinnern noch etwas an Neon Genesis Evangelion, aber diese muss man schon fast mit der Lupe suchen. Dieses Evangelion ist nun neu, aber ob es nun besser ist, das kann man nach diesem Film wirklich noch nicht sagen. Er kommt mir wie ein Zwischenteil vor, indem zwar einiges passiert, aber irgendwie lässt er einem mit so großen Fragezeichen zurück, dass ich eigentlich erst ein finales Fazit loswerden möchte, wenn ich 4.X (Final) gesehen habe.

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Besonders 2.22 hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere hatten sich weiterentwickelt und die Actionsequenzen waren eine Augenweide. 3.33 ist nun irgendwie anders. Vor allem in der ersten Actionsequenz bin ich immer noch leicht überfordert, was da eigentlich alles genau gerade passiert und die Sequenz am Ende ist auch eher etwas zu wenig erklärt für meinen Geschmack (verwirrender als 2.22), wobei sie anfangs noch recht bodenständig ist. Ich habe den Film nun dreimal gesehen und irgendwie finde ich den Film insgesamt immer noch etwas unnötig kompliziert an einigen Stellen inszeniert. Klar, das ist Evangelion, aber auch ein End of Evangelion fand ich schlüssiger. Ich hoffe aber, dass das alles mit dem letzten Film dann etwas besser abgeschlossen wird. Vielleicht rächt sich nun auch, dass man mit dem Manga, der TV-Serie und den Filmen 3 verschiedene Versionen einer „Geschichte“ präsentiert bekommt, die sich teils in elementaren Teilen voneinander unterscheiden, aber auch viele Gemeinsamkeiten besitzen. Deswegen bin ich auch oft am Überlegen: „Wie war das hier noch gleich?“ Wie man als neuer Zuschauer auf diese 3 Filme nun insgesamt reagiert, kann ich mir nur schlecht vorstellen. Die Charakterinteraktionen fand ich in 2.22 interessanter, denn dieses Mal bekommt man im Prinzip nur bei Shinji etwas richtige Entwicklung und vielleicht noch etwas bei Kaworu. Bei den anderen Charakteren bleibt sehr viel der Fantasie hinterlassen.

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Optisch ist der Film ungefähr auf dem gleichen Niveau wie der Vorgänger. Die Evas stammen oft aus dem Computer, aber zum Glück nicht immer. Eine leichte Steigerung gegenüber 2.22 kann man in diesen Sequenzen aber schon feststellen. Die Hintergründe sind hübsch, aber so viel Raum bietet der Film nicht, um hier besonders viel für die Augen zu bieten. Die Animationen der Charaktere sind gut, aber auch nicht unbedingt unglaublich detailliert. Das feine, zeitlose Charakterdesign, auch der neuen Charaktere, lässt den Film aber wieder einen angenehmen Kontrast zu vielen anderen Filmen bieten. Der Soundtrack setzt den Trend der Vorgängerfilme fort und wirkt sehr orchestral und episch in den passenden Sequenzen. Dadurch kann man ihn auch gut ohne Film hören. Wie gewohnt machen die Seiyuus einen tollen Job und vor allem Maaya Sakamoto wirkt sehr lebhaft als Mari.

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Etwas überrascht war ich, dass der „Giant God Warrior Appears in Tokyo“-Short von Ghibli sich nicht vor dem Film befand.

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Bei den japanischen Kinovorstellungen wurde er gezeigt und auch auf der japanischen Blu-ray ist er enthalten und ist „Teil“ des Films. Zudem befindet sich die Preview auf 4.0/Final nicht nach dem Ende des Abspanns auf der dt. Blu-ray, sondern ist bei der dt. Veröffentlichung einzeln aufgeführt als Extra. Das finde ich schade, da es für mich irgendwie zu Evangelion gehört, dass nach einer Folge / einem Film, noch eine Vorschau kommt, die von Misato erzählt wird.

Die Technik

Im direkten Vergleich würde ich sagen, dass der Film schärfer ist als Evangelion 2.22, aber manchmal sind die Kanten doch etwas unsauber. In manch Szene wirkt das Bild auch sehr unscharf, was dann natürlich auch ein Stilmittel sein kann. Beim Anschauen der deutschen Blu-ray fiel mir allerdings sehr schnell auf, dass wieder die Verläufe sehr stufig wirken und dieser Film hat sehr viele davon. In der japanischen Fassung wurde hier gefiltert oder die weitaus höhere Bitrate half, bessere Ergebnisse zu bekommen, perfekt nicht, aber besser. Denn genau bei der Bitrate wurde hierzulande sehr gespart:

Deutschland: MPEG-4 AVC Video        16996 kbps          1080p / 23,976 fps / 16:9 / High Profile 4.1
Japan: MPEG-4 AVC Video        39440 kbps          1080p / 24 fps / 16:9 / High Profile 4.1

Man versuchte wohl den Film und Extras unbedingt auf eine BD25 zu bekommen, so dass der Film gerade einmal 19.173.765.120 Bytes groß ist. Allerdings ist 3.33 durch sein Seitenverhältnis von 2,35:1 schon etwas besser zu komprimieren als andere Anime (schwarze Balken nehmen wenig „Platz“ ein). Etwas komisch fand ich allerdings schon, dass die japanische Fassung oben und unten ein paar Pixel mehr Bild zu bieten hat. Zudem gibt es etwas Flächenbildung in der deutschen Fassung, wobei die japanische Fassung auch nicht perfekt ist in dieser Hinsicht. Ich musste nicht mit der Lupe an den Fernseher gehen, um Unterschiede zu sehen. Schon beim normalen Anschauen fielen mir die unsauberen Verläufe in vielen Szenen auf. Da ich hier quer über den Film gesucht habe, sind diese nicht ganz spoilerfrei. Hier sind ein zwei Vergleichsscreenhots (Deutschland/Japan):

Evangelion_3_33_BD_comparison_1_Germany Evangelion_3_33_BD_comparison_1_Japan

Weitere befinden sich am Ende des Artikels. Die Rebuildfilme besitzen viele Verläufe, die vor allem in dunklen Bereichen dann schnell problematisch werden. Ich habe den Film sogar komplett auf 2 verschiedenen Fernsehern geschaut und auch einem Kollegen von mir sprangen sie ins Auge, der beim 2. Mal mitschaute. Auf meinem Monitor zu Hause sieht man die Stufen recht gut, der bei der Arbeit ist etwas dunkler eingestellt und dort fällt es weniger auf.

Auch leidet die Schärfe scheinbar leicht unter der Komprimierung, wie man an diesem Screenshotpärchen sehen kann (Deutschland/Japan):

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Hier muss man schon etwas genauer hinschauen, aber es zeigt zumindest, dass die höheren Bitraten der japanischen Scheiben Auswirkungen bei Details haben. Richtige Bildfehler sind mir allerdings nicht aufgefallen.

Die beiden Tonspuren der deutschen Blu-ray bieten beide tolle Surround-Effekte in verlustfreier Qualität, die dem epischen Ausmaß des Films gerecht werden. Die deutsche Synchronisation fand ich durchaus gelungen, allerdings wirkte vor allem die Darbietung von manch Nebencharakter nicht ganz natürlich. Bei den wichtigeren Figuren hatte ich wenig zu meckern, mir kam die Aussprache von manch Name aber nicht ganz korrekt vor, auch wenn ich bei dem Thema nun wahrlich kein Experte bin. Die Suffixe wurden sowohl in der Synchronisation als auch bei den Untertiteln übernommen, was für meine Ohren immer noch in gesprochener Form in deutschen Sätzen etwas komisch klingt. Allerdings sollte man aus Konsistenzgründen bei dieser Filmreihe daran auch besser nichts mehr ändern. An Umbesetzungen fiel mir beim Vergleich der Listung der Sprecher auf der Rückseite der Hülle nur Kaworu auf, der anstatt von Robin Kahnmeyer nun von Dirk Petrick gesprochen wird. Ich fand seine Leistung allerdings wirklich sehr überzeugend. Auch für die Synchronisation gibt es eine Untertitelspur, die manch Text ins Deutsche überträgt, bei manch einfachen englischen Begriffen fand ich dies aber etwas unnötig. In Japan werden diese Teile in der Regel auch einfach so gelassen wie sie sind.

Unbenannt-1

Timing und Rechtschreibung der Untertitel sind gelungen und soweit ich es mitbekommen habe, wurden die englischen Fachbegriffe in den Dialogen einfach so gelassen. Es handelt sich übrigens auch nicht um Dubtitles. Das Lied im Abspann wurde leider nicht untertitelt.

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Die Menüs passen zum Film und orientieren sich dieses Mal am Packungsdesign. Besonders spektakulär finde ich sie allerdings nicht.

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In Japan legt man wieder mehr Wert auf schlichtes, aber hübsches Design:

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Durch das Weglassen des Ghibli-Realvorfilms und der Vorschau ist der „Film“ kürzer als in Japan 1:35:08 zu 1:45:56, ansonsten wird wohl nichts „geschnitten“ worden sein. Die sonstigen Extras sind recht komplett übernommen worden:

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Japanische Original-Trailer, Teaser, Promoreels & TV-Spots

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Die Bezeichnungen aus dem jap, Menü habe ich dazu geschrieben, falls sie sich deutlich unterschieden:

– Trailer „nicofarre“ 1:04
– 
Trailer „niconico“ 0:35
– Trailer A [Additional Trailer Type A] 1:42
– Trailer B [Additional Trailer Type B] 1:42
– Trailer (The Wrath of God, in All it’s Fury) [Trailer] 1:09
– Teaser (Qautre Mains) [Teaser] 1:16
– 
Promoreel A [Promotion Reel Type A] 1:02
– Promoreel B [Promotion Reel Type B] 1:02
– 
TV-Spot A/B/C entspricht dem „Teaser for TV“ insgesamt 1:33

Die dt. Fassung lässt in diesem Segment nur die kurzen Werbefilmchen weg, die wohl im TV ausgestrahlt wurden:
15sec/Type A 0:18
15sec/Type B 0:18
TV Spot für Kinro 0:18
15sec/Type C 0:18
15sec/Type D 0:18
15sec/Type E 0:18
30sec TV Spot 0:33
31 x 15sec/Type F

Evangelion Extra 08

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Dies war das Ankündigungsvideo des Erscheinungsdatums des Films, welches auf die Außenwand des Wald 9 Kinos in Tokyo projiziert wurde. Mehr als 1 Minute des Dreiminüters ist hierbei ein Countdown, der dann mit einer Rückschau auf 1.X/2.X fortgeführt wird und schließlich Szenen aus 3.0 zeigt.

Rebuild of Evangelion 3.33

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Ähnlich wie bei den vorherigen Filmen gibt es kein richtiges Making Of, sondern verschiedene Stadien von manch Szene werden im Vergleich gezeigt und mit stimmiger Musik aus dem Soundtrack untermalt. Das Video ist knapp 11 Minuten lang. Da es nur Musik gibt, sind keine Untertitel nötig.

Teaser 4.0

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Eigentlich befindet sich diese Vorschau am Ende des Films nach dem Abspann, aber aus irgendwelchen Gründen wurde es ausgelagert bei der deutschen Scheibe. In rund 37 Sekunden bekommt man eine zusammenhängende Szene zu sehen und man hört Misato auf Japanisch erzählen. Leider wurde dieses Video weder auf Deutsch synchronisiert noch untertitelt.

Die japanische Blu-ray bietet zudem noch das komplette japanische Dialogbuch des Films als Extra auf der Scheibe.

Spezifikationen

Größe des Hauptfilms: 19.173.765.120 (Japan: 38.257.754.112)
Gesamte Disk: 23.405.075.204 (Japan: 48.301.046.217)
Bild: 

MPEG-4 AVC Video 16996 kbps 1080p / 23,976 fps / 16:9 / High Profile 4.1
(Japan: MPEG-4 AVC Video 39440 kbps 1080p / 24 fps / 16:9 / High Profile 4.1)

Ton:

DTS-HD Master Audio German 4108 kbps 5.1 / 48 kHz / 4108 kbps / 24-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit)
DTS-HD Master Audio Japanese 4087 kbps 5.1 / 48 kHz / 4087 kbps / 24-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit)

(Japan: LPCM Audio Japanese 4608 kbps 5.1 / 48 kHz / 4608 kbps / 16-bit
LPCM Audio Japanese 1536 kbps 2.0 / 48 kHz / 1536 kbps / 16-bit)

Untertitel: 

Deutsch / Deutsch (Schilder)
(Japan: Japanisch)

Ländercode:
B (Japan: ländercodefrei)

BDInfo (Deutschland / Japan)

Weitere Screenshots

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Deutschland / Japan

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Fazit

Der Film setzt die Rebuild-Filme durchaus gelungen fort. Allerdings hätte ich mir eine ausführlichere Erzählweise gewünscht, die die Welt um Shinji herum etwas mehr beleuchtet. Vielleicht wollte man den Zuschauer spüren lassen, wie Shinji sich fühlt, aber dann wünscht man sich umso mehr, dass der Junge mal ein paar mehr Fragen stellt. Die deutsche Umsetzung von Universum Anime ist wie gewohnt professionell und vor allem die deutsche Synchronisation gefiel mir gut. Allerdings hätte man gerade bei diesem Film nicht bei der Bitrate so sparen müssen, denn warum bekommt gerade dieser Film nur eine BD25? Auch die fehlenden Untertitel bei dem Teaser wirken auf mich etwas lieblos.

Zuschlagen sollte man bei dieser Blu-ray natürlich schon, wenn man wissen will, wie es weitergeht und die Veröffentlichung ist in Ordnung, aber meiner Meinung nach hätte ein Evangelion-Kinofilm eine etwas „perfektere“ Scheibe verdient. Immerhin bekommen wir den Film im Vergleich zu anderen Ländern wie den USA aber ausgesprochen früh zu kaufen.

Vielen Dank an Universum Anime für das Rezensionsexemplar!

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4 comments

Raki 12. Dezember 2013 - 13:35

Eine wirklich schöne Review! Ich freue mich schon richtig darauf, den Film morgen endlich anschauen zu können. *-*

Reply
vi 12. Dezember 2013 - 13:59

Danke fuers Review, da ist wohl mal wieder Import angebracht…

Reply
Japonski 13. Dezember 2013 - 16:47

Ja der Song im Abspann geht echt unter die Haut!

Mir waren allgemein auch zu wenig Antworten im Film vorhanden aber das war wohl (wie im Booklet steht) die „Bruch“-Phase des jo-ha-kyo Prinzips (Beginn-Bruch-Beschleunigung) des japanischen No-Theaters.
Und in 4.0 werden wir dann wohl „hoffentlich“ ein gelungenes (beschleunigtes) Finale bekommen.

Reply
Dr.Tran 15. Dezember 2013 - 11:39

@Japonski
Das Q im Titel steht für Quickening. ^^ Also das war schon die Beschleunigung. Der Bruch war offensichtlich 2.22, der einen komplett anderen Weg als die ursprüngliche Serie eingeschlagen hat, so steht das übrigens auch im Booklet. 😛

Ich fand den Film an sich eigentlich verdammt gut, handwerklich sowie filmtechnisch auf einem unfassbar hohen Niveau, im Vergleich zur 18 Jahre alten Hauptserie ist dieser Film hier Weltraumtechnik von einem anderen Planeten :D.
Ich konnte mich aber überhaupt nicht, im Gegensatz zu 1.11 und 2.22, in die Charaktere hinein versetzen und richtig mitfühlen/-fiebern und genau das hat sonst immer bei NGE oder bei den neuen Evangelion Filmen hervorragend funktioniert, nur 3.33 stolpert da leider aus der Reihe, schade. Das einzige was ich am ende des Films gedachte habe war: „Und darauf habe ich jetzt drei Jahre gewartet? Naja, die Musik ist wenigstens gut!“.

Ich befürchte aber auch, dass 4.44 mir nicht gefallen wird, die ganze Prämisse mit den vergangenen 14 Jahren usw. gefällt mir einfach nicht und ich glaube auch, dass nicht allzu viel über die vergangenen 14 Jahre gesprochen wird, bzw. dass kaum offene Fragen beantwortet werden.

Naja, jetzt heißt es wieder warten, nur bin ich dieses mal nicht so gehypt, hat auch seine Vorteile. 😀

Achja, und etwas mehr Extras könnten auch mal rein. Ein Behind The Scenes zur 3D Animation wäre zum Beispiel ziemlich interessant gewesen, oder eine Gegenüberstellung zwischen 100% 3D Animationsfilmen wie ToyStory und diesem Anime Film wären interessant gewesen, wie da der Workflow ist, wie lange sowas geplant werden muss usw.

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